TeXwelt wurde neu installiert. Es funktionieren noch nicht alle Features und auch an den deutschsprachigen Formulierungen wird verbessert. Danke für eure Geduld.

Bei der Verwendung von \part{Test} erscheinen bei der Verwendung von scrbook plötzlich hinter den Kapitelzahlen ein Punkt (Bild 1), die ohne \part{Test} nicht erscheinen (Bild 2). Die Punkte sind nicht erwünscht.

Öffne in Overleaf
\documentclass[toc=chapterentrywithdots]{scrbook}
\begin{document} 
\tableofcontents
%\part{Test}
\chapter{Introduction} 
\chapter{Second Section} 
\end{document}

alt text alt text

gefragt 03 Jan '18, 19:20

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Tischa
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bearbeitet 04 Jan '18, 12:59

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Ijon Tichy
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2

Mit chapterentrywithdots hat das genau gar nichts zu tun. Lies mal Option numbers in der KOMA-Script-Anleitung nach. Da wird das erklärt und auch, wie man für den Endpunkt von Automatismus auf ein oder aus umschalten kann.

(03 Jan '18, 19:39) saputello
2

So numbers=noenddot ?

(03 Jan '18, 19:47) cis

Danke! Das passte.

(03 Jan '18, 19:57) Tischa

Gerade die 7. Aufl., und meine erste Aufl., des Koma-Script Buches erhalten.:-D Dort sind Punkte nach den Gliederungsnummern aufgeführt. Entspricht wohl den Duden-Empfehlungen. Die Punkte nach den arabischen Gliederungsnummern bleiben m.E. aber unschön.

(19 Stunden her) Tischa

Aus der KOMA-Script-Anleitung (relativ weit am Anfang des Abschnitts „Gliederung”):

numbers=Einstellung

Nach DUDEN steht in Gliederungen, in denen ausschließlich arabische Ziffern für die Nummerierung verwendet werden, am Ende der Gliederungsnummern kein abschließender Punkt (siehe [DUD96, R 3]). Wird hingegen innerhalb der Gliederung auch mit römischen Zahlen oder Groß- oder Kleinbuchstaben gearbeitet, so steht am Ende aller Gliederungsnummern ein abschließender Punkt (siehe [DUD96, R 4]). In KOMA-Script ist ein Automatismus eingebaut, der diese etwas komplexe Regel zu erfüllen versucht. Der Automatismus wirkt sich so aus, dass normalerweise bei Verwendung des Gliederungsbefehls part oder eines Anhangs (\appendix) auf Gliederungsnummer mit abschließendem Punkt umgeschaltet wird. Diese Information wird in der aux-Datei gespeichert und wirkt sich dann beim nächsten LaTeX-Lauf auf das gesamte Dokument aus.

Manchmal versagt der mit numbers=autoendperiod voreingestellte Automatismus zum Setzen oder Weglassen des abschließenden Punktes in der Gliederungsnummer. Teilweise sehen andere Sprachen auch andere Regeln vor. Deshalb ist es beispielsweise mit der Einstellung numbers=endperiod möglich, den Punkt manuell vorzuschreiben oder mit numbers=noendperiod zu verbieten.

Die entscheidenden Passagen habe ich fett markiert. Eigentlich ist damit auch alles wesentliche gesagt und man muss es nur anwenden:

Öffne in Overleaf
\documentclass[numbers=noendperiod]{scrbook}% Hinweis: Für das Problem unerhebliche Option entfernt.
\begin{document} 
\tableofcontents
\part{Test}
\chapter{Introduction} 
\chapter{Second Section} 
\end{document}

Alternativen zu numbers=noendperiod wie das bereits erwähnte numbers=noenddot sind in der zur Erklärung von numbers gehörenden Tabelle zu finden.

Falls man eine feinere Einstellmöglichkeit benötigt, die sich nicht auf alle Gliederungsnummern und davon abgeleiteten Nummern auswirkt, sei auf die Befehle \autodot, \chaptermark bzw. \chaptermarkformat und entsprechende Befehle wie \figureformat hingewiesen. Für die Manipulation von \autodot nur in einem Verzeichnis sei außerdem auf \BeforeStartingTOC und \DeclareTOCStyleEntry, aber auch \RedeclareSectionCommand hingewiesen. Bitte die entsprechenden Erklärungen bei Bedarf selbst nachlesen (was über die angegebenen Links kein größeres Problem sein sollte).

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beantwortet 04 Jan '18, 13:13

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Ijon Tichy
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bearbeitet 04 Jan '18, 13:26

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gestellte Frage: 03 Jan '18, 19:20

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zuletzt geändert: 19 Stunden her